Von der Sonne geküsst - Zypern !


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Was habe ich schon über Zypern gewusst ? Aphrodite entstieg dort dem Meer, das Land ist zweigeteilt, in Ayia Napa wird gefeiert, in Paphos liegen Trümmer herum...kurzum, eine Wissenslücke musste geschlossen werden also auf nach Zypern! Nach der Landung am ultramodernen Airport in Larnaca gelingt der Einstieg in den Linksverkehr aufgrund der guten Strassen spielend. Bereits beim ersten Stop im hübschen Bergdorf Pissouri machen wir Bekanntschaft mit der Inselspezialität schlechthin-Mezedes. Man zahlt einen Pauschalbetrag von 18,-bis 20,-€ und dann wird aufgetischt; Salat, Zaziki etc. , Gegrilltes, Fischfilet, Kartoffelscheiben, Dipps....Teller um Teller, es hört nicht auf bis man STOP ruft. Sagenhaft lecker und richtig gemütlich. Erste Station ist Paphos. Eine lange attraktive Uferpromenade führt dicht an den hochklassigen und mit schönen Gärten versehenen Hotels vorbei. Keine Billigläden sondern schicke Bars, Fischtavernen und Geschäfte, man kann laufen und laufen, es wird nie langweilig. In zweiter Reihe weitere "Meilen" sowie erstaunlich gut erhaltene Altertümer. Paphos besticht durch seine Abwechslung, die Preise sind überraschend niedrig, die Menschen freundlich und die Gastronomie fantastisch. So wird auch der dürftige Strand zur Nebensache. Per Tagesausflug erkunden wir die Nordwestküste mit dem ursprünglichen kleinen Ferienort Polis mit schöner Altstadt sowie dem schicken Hafenort Latchi mit seinen Fischtavernen. Direkt am Strand essen wir einen frischen Fisch, die Sonne strahlt und das Meer glitzert.....Im Frühjahr ist die landschaftlich beeindruckende Insel grün und beinahe lieblich. Überall Orangenhaine, der frische Saft schmeckt göttlich. Wir erkunden weiter die vielen Möglichkeiten, die ein gewachsener und gut geplanter Ort wie Paphos bietet. Die nächste Station ist die südliche Metropole Limassol, deren Hotelzone allerdings mehrere Kilometer ausserhalb der Stadt liegt. Die allesamt tollen und grosszügigen Hotels der überwiegenden 5-Sterne Kategorie in dieser Region sind jedes für sich empfehlenswert, es wird aber schnell ersichtlich, dass man hier auf betuchte russische Gäste setzt, was spätestens bei den Barpreisen klar wird. Weiter also in den äussersten Inselosten, in die Ferienmetropole Ayia Napa. Dort glitzern goldene Sandstrände und kristallklares Wasser. Der Ort zieht sich über 4km an der Küste an verschiedenen Strandbuchten entlang und ist mit grossen spanischen Ferienorten locker zu vergleichen - man bekommt eine Ahnung, was hier in der Hochsaison los sein muss. Die zypriotische Hotelerie ist manchmal architektonisch etwas altbacken, macht dies aber durch eine gute Ausstattung und eine tolle Dienstleistung locker wieder wett. Die Küche ist erstklassig, die Inselbrauerei KEO produziert ein leckeres Helles und die Inselweine brauchen sich nicht zu verstecken. Eine Insel, deren Vielfältigkeit beinahe jeden Reisewunsch erfüllt, eine gute Infrastruktur und liebenswerte Menschen, kurz (und einem Slogan des Tourist-Boards entlehnt) wahrlich eine Insel der Götter. Wir sind begeistert und können Zypern speziell im Frühjahr und im Spätsommer als Alternative zu den Kanaren auf jeden Fall empfehlen.

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